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Am Anfang war das Wort...

...und selbiges werde ich in nächster Zeit wohl öfter an alle richten, die geneigt sind, meinen Monologen zu folgen. Moment, damit richte ich das Wort ja nicht wirklich an die Leser, oder? Egal...

Jedenfalls habe ich mich irgendwie (mit ein wenig Hilfe, ja...) dazu durchringen können, mich hier anzumelden und auch wenn es am Design noch etwas hapert, hoffe ich, dass sich die ein oder andere Seele hierher verirrt und vllt mal meinen "kranken Gedanken" (Zitat: Knorkator- Wir werden) zu folgen.

 Vllt appeliere ich durch diese Seite auch einfach ab und an mal an die Vernunft der Leser oder heule mich hier aus. Man wird sehen und ich hoffe, dass zum ausheulen nicht allzu viel Notwendigkeit bestehen wird. Appelle an die eventuelle Vernunft potentieller Leser (you see, alles sehr hypothetisch. Man wird sehen...) sind natürlich immer ganz nett, aber ich will ja kein Moralapostel sein. Okay, manchmal schon... Wie dem auch sei. Mal auf den ersten Geistesblitz warten...

 

Cheers!

Sir Gerik

14.10.09 01:11


Zukunft, die 2.

Na super... Da schreibt man einen kleinen Roman und myblog schmeißt einen raus... Fängt gut an...

So, jedenfalls... Was ich jetzt einfach mal kürzer fasse, weil es schon spät (oder früh, wie auch immer) ist, ist folgendes:

Über meine Zukunft hab ich mir nie so wirklich Gedanken gemacht. Als kleines Kind hat man Erwachsene, die das für einen entscheiden und da man auch in den Vorlieben noch recht flexibel ist, lässt man's halt geschehen. Außerdem bin ich ohnehin ein eher unterwürfiger Typ Mensch, kein Alphamännchen. Das Ganze hat sich erst vor einiger Zeit geändert. Also nicht die unterwürfige Neigung, aber das selbst bestimmen und reflektieren. Womit genau es zusammenhängt, weiß ich nicht. Vllt hat die geistige Reife der körperlichen endlich mal nachgezogen oder ein traumatisches Ereignis Mitte der 10. Klasse.

Jedenfalls kommt mir seit der "Erkenntnis", dass Schule für's Leben nichts oder nur sehr bedingt etwas bringt, die Zielsetzung Abi->Studium->Beruf recht hohl vor. Auch wenn es ganz objektiv sicherlich nicht schlecht ist, diesen Weg zu gehen, v.a. finanziell, so sehe ich mich doch außerstande, diesen Weg zu bestreiten, weil ich nicht denke, dass ich ihn meistern kann. Dennoch bin ich froh, dass ich auf eine Oberstufe gegangen bin. Hier (also dort.. ihr wisst schon...) habe ich viele Menschen kennen gelernt, die mein Leben bereichert haben und es immer noch tun, auch wenn sie's gar nicht so wirklich vermuten. Danke an alle, die mir geholfen haben, mein Leben zu finden. Die Treue halt ich euch, solang' ich's vermag und bis in den Tod, so's nötig ist.

Sonst... Kleidung, Verhalten, Meinung. Nicht immer das, was erwünscht ist in letzter Zeit, vor allem Verhalten und meist auch Meinung sind "Dinge", mit denen ich anecke, meine Kleidung wäre es auch, wenn ich genug Geld und Freiheit hätte, das durchzusetzen, was ich mir vorstellen könnte... Und auch hier habe ich auf wundersame Weise durch wunderbare Menschen Unterstützung erhalten. Wobei manche der Beteiligten schon eben angesprochen wurden. Allen anderen versichere ich das Gleiche: Mein Leben für das eure, meine Treue zu eurem Zweck.

Nein, jetzt kommt kein "Amen", ich meine das ernst.

Ein weiterer Punkt, über den ich mir nie ernsthaft Gedanken gemacht habe, ist Familie. Eine Freundin möchte ich schon haben, auch wenn das kein Zwang ist. Heiraten... nein; Kinder... nein. Gab es bis jetzt wenig Komplikationen, weil das ganze auf Zuspruch bei der Betroffenen stieß. Was sich aber inzwischen relativiert hat, kann man nichts machen... Jedenfalls steht zu befürchten, dass sich diese Einstellung irgendwann nicht mehr mit der der Betroffenen decken könnte. Und was dann? Wegen sowas Schluss machen? Nein, ich denke nicht, weiß aber auch keine Alternative. Gut, dass ich momentan nicht vor dieser Frage stehe.

Wie dem auch sei, heute wurde ich ordentlich überrascht. Als ich das Thema anschnitt und erwähnte, dass ich auf keinen Fall Kinder haben werde (einmal weil ich mit Kindern nicht umgehen kann/will und zum anderen hat kein Kind, wie streng man das mit der Erbsünde und einer gegebenen Schuldigkeit auch nehmen mag, eine direkte Blutsverwandtschaft mit jemandem wie mir verdient), wurde ich nur stirnrunzelnd angesehen und mir wurde gesagt, dass ich wahrscheinlich ein "guter Daddy" sein würde. Auch wenn ich dem nicht zustimme, so bedeutet es mir doch sehr viel und ich habe einfach das "tiefe, innere Bedürfnis", dir das mitzuteilen.

 Danke.

 

Und jetzt lege ich mich echt mal...

Gerik

 

PS: Himmel, es ist doch net kürzer geworden... Egal...

14.10.09 02:51


Wer einen Titel findet, darf ihn behalten

Es herrscht Willkür. Unterdrückung persönlicher Freiheiten, Verschwendung von Potential und Zeit, "Fütterung" mit Dingen, die den Geist zermürben, ihm das Interesse an der Weiterbildung des eigenen Geistes nehmen.

Hört sich stark nach Diktatur an, oder? Das ist es nicht.

Hat den Anklang von Absolutismus, nicht wahr? Das meine ich aber nicht.

Man meint, die Übeltäter müssten zur Rechenschaft gezogen werden, allesamt, von den Initiatoren bis ins letzte Glied. Werden sie nicht, sie werden be- und entlohnt.

Vielleicht wisst ihr schon, worum's geht. Vllt auch nicht. Viele, die ich kenne, sind betroffen.

Schule

Dramatisiere ich? Gut möglich. Irre ich mich? Ich denke nicht. 

Lehrerwillkür, welcher Schüler kennt das nicht? Die Unfähigkeit oder persönlichen Probleme eines Lehrers ertragen zu müssen, gehört grade in der Mittelstufe zum Alltag. Später bessert sich das Ganze, wenn auch nur minimal. Die Möglichkeit, sich dem entgegenzustellen, wird gestärkt. Aber nicht genug, nie genug.

Unsinniger Lernstoff. Ist für jeden etwas anderes. Mehr als Grundlagenphysik hätte ich nie gebraucht, Kunst ist nicht mein Metier, auch an Politik und Wirtschaft habe ich kein besonderes Interesse, jedenfalls keines, was ich nicht auch in Geschichte stillen könnte. Aber das ist meine Einschätzung, nichts, was man allgemein sehen kann. Jeder hat andere Stärken. Andere Schwächen. Es gibt auch Leute, die Physik sehr interessiert, ich kenne solche Menschen und kann zu Recht behaupten, dass sie nicht besser oder schlechter sind als andere auch, denen Physik ein Graus ist.

Unterdrückung persönlicher Freiheiten/der Persönlichkeit, das ist eine Sache für meinen letzten Mathelehrer...  Aber ich will hier jetzt niemanden an den Pranger stellen, auch wenn mir das eine kleine, böse Stimme in meinem Kopf befielt. Ich hör' ja nicht auf jeden...

Absolutismus, Diktatur? Nicht mehr, jedenfalls nicht an der Oberstufe. Ungeachtet der Organisationsfähigkeit der Schulleitung ist das ganze doch eher demokratisch als das, was zumindest ich in der Mittelstufe erleben musste. Eine Ansammlung von Diktatoren, um deren Gunst man buhlen musste, wollte man nicht untergehen.

Demokratisch gesehen ein „No Go“, etwas, was nicht sein dürfte, aber doch so ist. Und die, ich nenne sie jetzt einfach mal „Auslöser“, werden auch noch belohnt.  

 

Geblendete Welt, Dolchstöße allenthalben, kaum Legenden.

 

Sicher gibt es auch Lehrer, auf die das nicht zutrifft, aber warum sind die in der Minderheit? Verbittert man als Lehrer mit der Zeit?

Nicht zwingend. Sicherlich gäbe es einigen Grund dazu, schaut man, was an den Schulen so an Gestalten rumläuft. Mitten in der Pubertät, keinen Respekt, keine Perspektiven, nur an’s Wochenende denkend nehmen sie jungen, engagierten Lehrern die Illusion, dass alle Schüler freiwillig lernen.

Eine gegenseitige Schuldzuweisung ist unsinnig, da man als Lehrer seine Schüler zum freiwilligen lernen bringen sollte und als Schüler nicht grundsätzlich gegen alles sein sollte.

Einmal verbittert, wird es für Lehrer schwer, Schüler zum lernen zu motivieren. Egal, wer von beiden mit dem Lehrauftrag gebrochen hat.

Warum scheitern so viele Lehrer und werden mit der Zeit zu kleinen Sonnenkönigen? Weil sie die Illusion hatten, dass Lehrer ein Beruf sei, mit dem man leicht gutes Geld ohne große Verpflichtung machen kann. Stimmt aber nicht, immerhin arbeitet man mit Menschen (grade mit jungen, leicht beeinflussbaren Kindern und Jugendlichen) und nicht mit Maschinen, und da muss man Verantwortung übernehmen können.

 

Ich befürchte, ich bin so etwa ab der Hälfte wieder von Weg abgekommen… Mmmh… Naja, zu spät.

25.10.09 14:07


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