Irresponsible and unreflecting
  Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

    pandasdream
   
    sommertraene

    wolkenlaeuferin
   
    windschwinge

   
    morus-misellus

    - mehr Freunde

http://myblog.de/sirgerik

Gratis bloggen bei
myblog.de





Last night...

...hatte ich einen schlechten Traum. Ist schon selten genug, dass ich mal träume, warum musste es gleich ein schlechter sein? Naja, irgenwie weiß ich ja, warum.

Wenn man von seiner Freundin in der "Öffentlichkeit" geflissentlich gemieden wird... und in entsprechender Stimmung heimkommt... müde ins Bett fällt... dann versucht das Unterbewusstsein wohl, das zu verarbeiten. Aber dann gleich so. MIT SO UNFAIREN MITTELN!

Verdammte Scheiße, warum macht's mir mein Hirn so schwer, über die Vergangenheit hinwegzukommen? Oder besser... warum quält es mich so, obwohl es die Vergangenheit wohl überwunden hat?

Vorhin die Scheißlaune in Rosinenbrot mit Honig ertränkt, viel Honig. Ich will aber net wieder anfangen zu fressen, nur weil's mir Scheiße geht. Ich will nicht wegen meiner eigenen Unfähigkeit fett werden... Wobei Honig ja noch harmlos ist, glücklicherweise.

 

Was ein Mist... Hoffe, ich kann das Gift, was mich zerfrisst, irgendwie "ausspucken". Aber wie, wenn das Mädchen, mit dem ich zusammen bin, mir nicht hilft. Ich versteh's nicht, ich weiß nicht weiter. Ich will sie nicht verlieren, aber auch nicht so weitermachen. Will nicht unglücklich sein, aber sie nicht unglücklich machen.

 

"Hold my breath as I wish for death
Oh please god, help me"

- One (Metallica)

 

Ich wünsche mir den Tod nicht, jedenfalls nicht wirklich. Darüber bin ich momentan immer noch hinweg. Aber... hier steh ich nun und kann nicht anders, someone help me.

 Amen.

 

 

 

Bah... Mal wieder im Selbstmitleid gesuhlt. Wie ich das hasse. Wie ich das brauche. Entsetzlich. Beruhigend.

1.11.09 18:20


To jump over one's shadow

Überwunden.

Befreit.

Entblößt.

 

 

Hoffnung...?

 

Zukunft wird's zeigen...

2.11.09 21:38


Romeo is dead.

Heute haben wir in Deutsch ein Gedicht von Eichendorff weiterschreiben dürfen. Es heißt "Das zerbrochene Ringlein". Die ersten beiden Strophen waren gegeben, weitere 3 sollten wir ergänzen.

 

In einem kühlen Grunde

Da geht ein Mühlenrad,

Mein Liebste ist verschwunden,

Die dort gewohnet hat.

 

Sie hat mir Treu versprochen,

Gab mir ein'n Ring dabei,

Sie hat die Treu gebrochen,

Mein Ringlein sprang entzwei.

 

Das war gegeben. Unglaublich, wie sowas das Wesen eines Menschen wiederspielgen kann. Manche haben das lyrische Ich eine neue Liebe finden lassen, manche haben es um die Liebe kämpfen lassen, sodass es sie zurückgewann.

Ich hätte heulen können. Ich habe diese Erfahrung "plötzlich unerwartet allein" selbst gemacht und mir ging dieses Happy End- Gelaber auf den Sack; hat mich einfach fertig gemacht.

Eben eineinhalb Stunden unterwegs gewesen, ich habe praktisch einen Heulkrampf hinter mir, ohne eine einzige Träne vergossen zu haben. Warum kommen die Dämonen, die ich besiegt glaubte, zurück? Grade jetzt, wo ich die Hoffnung hege, dass es irgendwie mal an anderer Front besser wird?

Ich sehne mich nach Frieden, weil ich Gewalt nicht ehre.

Ich brauche Hilfe und Unterstützung, weil ich's allein nicht schaffe. Doch will ich niemanden stören.

Ich will töten, sterben, lieben, vergessen, lernen.  Und noch viel mehr.

Sind diese Ziele zu hoch gesteckt? Ist es mir nicht bestimmt, Ruhe zu finden? Bin ich selbst daran Schuld, weil ich mich immer wieder in meinem Elend suhle? Verdammt, dass will ich ja nicht, aber so scheine ich veranlagt zu sein. Hört das jemals auf? Da kann man wohl nur aus der Bibel zitieren, und zwar Mt 25,13 (Ich bin kein Bibelfreak, aber in Reli zufällig drauf gestoßen).

„Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.“

Recht hat er. Wohler wäre mir dennoch, wüsste ich's; aber das Leben ist ja kein Wunschkonzert. 

Und ganz nebenbei steht zu befürchten, dass ein Mensch, der mir sehr wichtig ist, etwas Dummes tun könnte. Und ich kann wohl nichts unternehmen...

Ach ja, mein Ende fehlt noch:

 

 

So ging ich in die Weite

fort von dem Mühlengrund

siehe da, mein Leiden

schwand mit jeder Stund'.

 

Ich zog durch Feld und Walde

sucht' in der Fern mein Glück 

doch zog es mich gar balde

zu jener Mühl' zurück.

 

War ich am Orte wieder 

wo schändlich' Schmach gescheh'n

da legte ich mich nieder 

und sollt' nie wieder geh'n.

5.11.09 18:16


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung